Beiträge von Kompass

    Wenn der Prüfer also Dämpfer ohne Datum sieht, was macht er dann?
    Ein voll informierter Prüfer weiß, dass es entweder nachträglich entfernt wurde oder aber auch Originalteile ohne Datum sein können. Bei über 5-jährigen Fahrzeugen (auch das muss er wissen) bräuchte er also einen Beleg des Halters über den Austausch (Werkstatt- Rechnung bzw. bei Selbsteinbau Teile-Rechnung) oder Einblick in die Fahrzeug- Akte von BMW. All das erscheint mir nicht realistisch.
    Ein halb informierter Prüfer könnte behaupten, dass unbedingt und immer ein Datum draufstehen muss.
    Falls ich mein Auto im Alter von fünf Jahren noch habe, werde ich also wahrscheinlich selbst neue Dämpfer einbauen, das spart Diskussionen sowohl beim Bremsflüssigkeits-Wechsel in der Vertragswerkstatt als auch bei der HU.

    Servus,


    Das PDC schaltet sich unter einer gewissen Geschwindigkeit selbst ein, auch beim Vorwärtsfahren (hab bisher noch nicht so genau geachtet ab wo genau). Zum Beispiel wenn man langsam vorwärts zu einer Mauer hinfährt oder sich einem andren Auto nähert, etc pp. Allerdings an der Ampel ist mir das noch eher selten passiert, so knapp fahr ich dann doch nicht auf.

    Die rein geschwindigkeits-abhängige Selbstaktivierung habe ich bei einem Mercedes erlebt. Der F45 macht das nicht, der braucht schon wirklich die Annäherung an ein Hindernis.
    Meiner schaltet aber so spät die PDC ein, daß es schon fast zu spät ist - wenn man ein Hindernis nicht vorher gesehen hätte, könnte man deswegen trotz PDC dagegenfahren.


    Eine ungewollte Aktivierung während der Fahrt oder trotz großem Abstand hatte ich nur direkt nach der Auslieferung, weil der Händler auch vorne einen normalen großen Kennzeichenhalter montiert hatte, der in den Erfassungsbereich der mittleren Sensoren hineinragt.
    Ein Nachbiegen des Kennzeichens hat bei mir geholfen, sodaß der Kennzeichenhalter enger anliegt und nicht mehr die Sensoren behindert.
    Oder vielleicht hat es eben doch nicht ausreichend geholfen, weswegen ich die zu späte Aktivierung der PDC erlebe.
    PDC-Kennzeichenhalter.jpg
    PDC-Kennzeichenhalter_Kollision.JPG
    Diese Problematik existiert seit Beginn der Baureihe an und wurde im Forum schon diskutiert. Nur mein Verkäufer wußte anno 2019 noch nichts davon...

    Rekuperation ist die Rückgewinnung von Bewegungsenergie beim Ausrollen/Bergabfahren/Bremsen, die ansonsten verloren wäre, also kostenlos ist. Dabei ist nur relativ wenig Energie zu holen, weshalb dafür der kleine Akku der Toyota- Hybride ausreicht. Der relativ (im Vergleich zu Toyota) große Akku des BMW wird davon niemals voll, höchstens vielleicht 2% bei einem wirklich langen Gefälle.


    Über 90% Akkustand erreicht man beim 225xe außer an der Steckdose nur durch Laden mittels Benzinmotor während der Fahrt. Modus "save battery", das ist keine Rekuperation. Die Energie dafür muss aus Benzin aufgewendet werden.
    Bringe das nicht durcheinander.
    Du findest dazu einige erklärende Beiträge im Forum.


    Von 80km ein Drittel bis die Hälfte rein elektrisch fahren geht, wenn man den Akku zuvor extern vollgeladen hat.

    Habe den 3 Liter Diesel (530D) und von dem Fahren her selber denke ich mal ist der 225XE auch auch schon gut unterwegs.

    Die volle Leistung gibt es im 225xe nur bis 125km/h. Bin von einem 330xd auf den 225xe umgestiegen und, wie zu erwarten war, ist man bei höherer Geschwindigkeit mit dem großen Diesel einfach souveräner unterwegs, wo der kleine Benziner schon angestrengt hohe Drehzahlen braucht und sein Verbrauch deutlicher ansteigt. Aber mir wurde auch klar, daß ich eigentlich meistens gar nicht so schnell fahren muß...

    Hallo,
    der ureigenste Sinn des Fahrzeugkonzepts eines Hybrid wie ihn BMW herstellt ist meiner Ansicht nach der das der Motor in den spritfressenden Anfahrtphasen (Ampelstop usw.)
    unterstützt wird. So wird das auch von den Chauffeuren in unserem großen Fuhrpark praktiziert und da gibt es dann eben speziell im Stadtverkehr entsprechende Sprit-Einsparungen.
    Auf Dauer und ausschließlich Kurzstrecken rein elektrisch zu fahren schadet dem Fahrzeug eher.
    ...

    Sehe ich ziemlich anders herum.


    Das Konzept eines Hybrids, wie Toyota ihn herstellt, ist den Benzinmotor nur in den spritfressenden Anfahrphasen ganz durch den E-Motor zu ersetzen, und ihn in der übrigen Zeit im Bereich des besten Wirkungsgrads zu halten.


    Das Konzept der BMW Plug-in-Hybride ist, den Benzinmotor so weit wie es geht zu ersetzen durch rein elektrisches Fahren. Ein gleichzeitiger Betrieb, also Unterstützung des Benziners durch den E-Motor dient vor allem einer höheren Beschleunigung, kaum einer Verringerung des Verbrauchs.


    Das Abschalten des Benziners im Stand und den elektrischen Antrieb von Klimakompressor etc. können beide Hybrid-Typen. Technisch sehr elegant, bringt aber nicht die ganz große Einsparung beim Verbrauch.


    Ich fahre natürlich meine Kurzstrecken rein elektrisch und werfe auf Langstrecken frühzeitig den Benziner an. Daß das dem Auto schaden soll, erscheint mir nicht logisch.

    ...
    Und ich bin halt immer inne gänge; wo kann ich laden.....das hätte ich bei einem Hybrid so eben nicht, da lade ich dann wann ich will und wo es grade halt passt.

    Wegen der langen Ladezeit des 225xe kann ich nicht laden wann ich will und wo es mir passt, sondern nur dort, wo ich zwei Stunden oder länger parke. Das ist eine Einschränkung gegenüber einem E-Auto mit Schnellader.

    ...Ist jemand von euch dabei, der den Wagen einfach als Hybrid nutzt? Also selten laden extern, sondern nur oder fast nur per rekuperation fährt, dann nur per Hybrid? Selten als rein benziner und selten als reines E Auto? Also eigentlich ja für das wofür er gemacht wurde, hin und wieder mal laden und hauptsächlich den Wagen selber entscheiden lassen wie er wo fährt?

    Nicht alle Hybride in einen Topf werfen. Die altbekannten Toyota-Hybride kann man "einfach als Hybrid" nutzen. Plug-in-Hybride sind gedacht für möglichst häufiges externes Laden.
    Deswegen ist der Akku beim Toyota HSD auch relativ klein - mehr Kapazität würde nicht so viel bringen, um das zusätzliche Gewicht/Volumen/Kosten zu rechtfertigen.
    Beim Plug-in-Hybrid ist der Akku um ein Vielfaches größer - und wer das nicht durch externes Aufladen nutzt, fährt den großen schweren Akku umsonst durch die Gegend. Mit Rekuperieren alleine bringt man diesen Akku niemals voll!

    Die Verbrauchsvorstellung ist vielleicht realisierbar, es bleibt ohne externes Laden ein kleiner Vorteil gegenüber einem 218i.
    Rekuperieren ist in der Theorie eine sehr schöne Sache. In der Praxis merkt man aber, daß die so gewonnene Energie doch recht überschaubar ist. Überschätze den Gewinn nicht.

    Irgendjemand muss ja hinter den besten Werten bei Spritmonitor stecken, in diesem Fall ein Forumsmitglied. Auch 4.3 Liter sind exzellent.


    Bei den getankten Mengen hast du häufig exakt ganze Liter, gibst du dir da so große Mühe oder ist das gerundet? Über mehrere Betankungen würde sich eine Auf- und Abrundung ausmitteln.


    Ich hätte meinen Hybrid auch gerne mit Dieselmotor gehabt, wird von BMW leider nicht angeboten.

    Wenn Du den Benzinmotor nie brauchst, sollte BMW das Auto doch am besten ohne anbieten. Das würde Wartungsaufwand sparen und den Spritverbrauch durch die gelegentlichen Benziner-Starts.


    Das scheinbar unnötige Anspringen des Benziners wurde hier im Forum schon mal diskutiert, angenommene Ursache ist der Aktivkohlefilter im Drucktank. Einen Zusammenhang mit Steigung beim Parken sehe ich bei mir nicht.

    Leute ihr musst keine Sorgen machen. Die Schaltrelais sind für mindestens 100k Schaltzyklen ausgelegt. Das Auto wird schneller verschrottet, bevor die Lebensdauer von der Steuerung aufgebraucht wird. Von Hand immer an und aus ist total unnötig.

    Die Bedenken betrafen nicht das Schaltrelais, das vielleicht sowieso schon ein Halbleiterschalter ist, sondern den dadurch geschalteten Scheinwerfer. Der könnte unter den vielen Zyklen leiden.


    Ich kenne nicht viele Autos mit Xenonscheinwerfern, aber bei einem davon mußten doch tatsächlich nach 12 Jahren die Brenner erneuert werden. War aber nicht teuer und in Eigenleistung machbar. Teuer wäre es nur gewesen, wenn das Steuergerät einen Defekt gehabt hätte.


    Von defekten LED-Scheinwerfern am Active/Gran Tourer habe ich hier noch nichts gelesen.
    Von defekten LED-Rückleuchten erst einmal.

    Respekt, daß Du Dich da durchgearbeitet hast.


    Die Nachrüstung freut neben Dir vielleicht auch den nächsten Besitzer des Autos. Bis er mal was reparieren (lassen) muß und aus dem Fluchen nicht mehr rauskommt, weil die Verkabelung nicht dem entspricht, was zu erwarten wäre :)


    Die Sonderausstattung DAB+ kostet beim Neuwagen 250 Euro - relativ viel für den geringen Hardware-Aufwand, aber gar nicht mal so viel im Vergleich zur Nachrüstung. Deswegen wird mich vielleicht der nächste Besitzer meines Autos verfluchen, weil ich den Aufpreis gespart habe und er nachrüsten muß....

    Bisher wurden die Baujahre 2014, 2015, 2016 genannt.
    Entweder tritt der Fehler erst nach 4 Jahren oder später auf, oder die Ursache wurde ab 2017 durch eine Änderung behoben. Das wäre noch interessant zu wissen, ob man für die 1300 Euro Materialkosten dann wenigstens ein verbessertes Bauteil bekommt oder nur die gleiche anfällige Konstruktion wie zuvor, die nach 4 Jahren wieder kaputt ist. Das wäre auf Dauer ein teurer Spaß.